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Luther 1912    unrevidierte Elberfelder 1905    The World English Bible   

Johannes

Kapitel
Luther 1912 unrevidierte Elberfelder 1905
2,1 Und am dritten Tag ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da. 2,1 Und am dritten Tage war Eig. ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war daselbst.
2,2 Jesus aber und seine Jünger wurden auch auf die Hochzeit geladen. 2,2 Es war aber auch Jesus mit seinen Jüngern zu der Hochzeit geladen.
2,3 Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein. 2,3 Und als es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein.
2,4 Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. 2,4 Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Weib? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
2,5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. 2,5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was irgend er euch sagen mag, tut.
2,6 Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkrüge gesetzt nach der Weise der jüdischen Reinigung, und ging in je einen zwei oder drei Maß. 2,6 Es waren aber daselbst sechs steinerne Wasserkrüge aufgestellt, nach der Reinigungssitte der Juden, wovon jeder zwei oder drei Maß Griech.: Metreten, ein Hohlmaß von etwa 39 Liter faßte.
2,7 Jesus spricht zu ihnen: Füllet die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. 2,7 Jesus spricht zu ihnen: Füllet die Wasserkrüge mit Wasser. Und sie füllten sie bis oben an.
2,8 Und er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringet´s dem Speisemeister! Und sie brachten´s. 2,8 Und er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringet es dem Speisemeister. Und sie brachten es.
2,9 Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, woher er kam (die Diener aber wußten´s, die das Wasser geschöpft hatten), ruft der Speisemeister den Bräutigam 2,9 Als aber der Speisemeister das Wasser gekostet hatte, welches Wein geworden war (und er wußte nicht, woher er war, W. ist die Diener aber, welche das Wasser geschöpft hatten, wußten es), ruft der Speisemeister den Bräutigam
2,10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zum ersten guten Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten. 2,10 und spricht zu ihm: Jeder Mensch setzt zuerst den guten Wein vor, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt.
2,11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn. 2,11 Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus zu Kana in Galiläa und offenbarte seine Herrlichkeit; und seine Jünger glaubten an ihn.
2,12 Darnach zog er hinab gen Kapernaum, er, seine Mutter, seine Brüder und seine Jünger; und sie blieben nicht lange daselbst. 2,12 Nach diesem ging er hinab nach Kapernaum, er und seine Mutter und seine Brüder und seine Jünger; und daselbst blieben sie nicht viele Tage.
2,13 Und der Juden Ostern wörtlich: "Passa". Luther hat in Neuen Testament "Passa" mit "Ostern" wiedergegeben. war nahe, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem. 2,13 Und das Passah der Juden war nahe, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.
2,14 Und er fand im Tempel sitzen, die da Ochsen, Schafe und Tauben feil hatten, und die Wechsler. 2,14 Und er fand im Tempel die Gebäude; s. die Anm. zu [Mt 4,5] die Ochsen- und Schafe- und Taubenverkäufer, und die Wechsler dasitzen.
2,15 Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Ochsen und verschüttete den Wechslern das Geld und stieß die Tische um 2,15 Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel die Gebäude; s. die Anm. zu [Mt 4,5] hinaus, sowohl die Schafe als auch die Ochsen; O. auch die Schafe und die Ochsen und die Münze der Wechsler schüttete er aus, und die Tische warf er um;
2,16 und sprach zu denen, die die Tauben feil hatten: tragt das von dannen und macht nicht meines Vaters Haus zum Kaufhause! 2,16 und zu den Taubenverkäufern sprach er: Nehmet dies weg von hier, machet nicht das Haus meines Vaters zu einem Kaufhause.
2,17 Seine Jünger aber gedachten daran, daß geschrieben steht: Der Eifer um dein Haus hat mich gefressen. 2,17 Seine Jünger aber gedachten daran, daß geschrieben steht: »Der Eifer um dein Haus verzehrt mich.« [Ps 69,9]
2,18 Da antworteten nun die Juden und sprachen zu ihm: Was zeigst du uns für ein Zeichen, daß du solches tun mögest? 2,18 Die Juden nun antworteten und sprachen zu ihm: Was für ein Zeichen zeigst du uns, daß du diese Dinge tust?
2,19 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brechet diesen Tempel, und am dritten Tage will ich ihn aufrichten. 2,19 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brechet diesen Tempel das Heiligtum; s. die Anm. zu [Mt 4,5] ab, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten.
2,20 Da sprachen die Juden: Dieser Tempel ist in 46 Jahren erbaut; und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? 2,20 Da sprachen die Juden: Sechsundvierzig Jahre ist an diesem Tempel das Heiligtum; s. die Anm. zu [Mt 4,5] gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten?
2,21 (Er aber redete von dem Tempel seines Leibes. 2,21 Er aber sprach von dem Tempel das Heiligtum; s. die Anm. zu [Mt 4,5] seines Leibes.
2,22 Da er nun auferstanden war von den Toten, gedachten seine Jünger daran, daß er dies gesagt hatte, und glaubten der Schrift und der Rede, die Jesus gesagt hatte.) 2,22 Als er nun aus den Toten auferweckt war, gedachten seine Jünger daran, daß er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Worte, welches Jesus gesprochen hatte.
2,23 Als er aber zu Jerusalem war am Osterfest, glaubten viele an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat. 2,23 Als er aber zu Jerusalem war, am Passah, auf dem Feste, glaubten viele an seinen Namen, als sie seine Zeichen sahen, die er tat.
2,24 Aber Jesus vertraute sich ihnen nicht; denn er kannte sie alle 2,24 Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, weil er alle kannte
2,25 und bedurfte nicht, daß jemand Zeugnis gäbe von einem Menschen; denn er wußte wohl, was im Menschen war. 2,25 und nicht bedurfte, daß jemand Zeugnis gebe von dem Menschen; denn er selbst wußte, was in dem Menschen war.

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