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Luther 1912    unrevidierte Elberfelder 1905    The World English Bible   

Hebräer

Kapitel
Luther 1912 unrevidierte Elberfelder 1905
1,1 Nachdem vorzeiten Gott manchmal und mancherleiweise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, 1,1 Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals O. vor alters zu den Vätern geredet hat in den O. durch die Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohne, dh. in der Person des Sohnes, nicht nur durch den Sohn; es ist bezeichnend, daß der Artikel im Griechischen fehlt
1,2 hat er am letzten in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er gesetzt hat zum Erben über alles, durch welchen er auch die Welt gemacht hat; 1,2 den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat;
1,3 welcher, sintemal er ist der Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat gemacht die Reinigung unsrer Sünden durch sich selbst, hat er sich gesetzt zu der Rechten der Majestät in der Höhe 1,3 welcher, der Abglanz Eig. die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens seiend und alle Dinge durch das Wort seiner dh. seiner eigenen Macht tragend, nachdem er durch sich selbst die Reinigung der Sünden bewirkt, sich gesetzt hat zur Rechten der Majestät in der Höhe;
1,4 und ist so viel besser geworden den die Engel, so viel höher der Name ist, den er von ihnen ererbt hat. 1,4 indem er um so viel besser geworden ist als die Engel, als er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat.
1,5 Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: "Du bist mein lieber Sohn, heute habe ich dich gezeugt"? und abermals: "Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein"? 1,5 Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt?« [Ps 2,7] Und wiederum: »Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein?« [1.Chr 17,13]
1,6 Und abermals, da er einführt den Erstgeborenen in die Welt, spricht er: "Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten." 1,6 Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis O. die bewohnte Erde; so auch [Kap. 2,5] einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten.« [Ps 97,7]
1,7 Von den Engeln spricht er zwar: "Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen", 1,7 Und in Bezug auf die Engel zwar spricht er: »Der seine Engel zu Winden Und.: zu Geistern macht und seine Diener zu einer Feuerflamme«; [Ps 104,4] in Bezug auf den Sohn aber:
1,8 aber von dem Sohn: "Gott, dein Stuhl währt von Ewigkeit zu Ewigkeit; das Zepter deines Reichs ist ein richtiges Zepter. 1,8 »Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, W. in das Zeitalter des Zeitalters und ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches;
1,9 Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehaßt die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, gesalbt dein Gott mit dem Öl der Freuden über deine Genossen." 1,9 du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehaßt; darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit Freudenöl über deine Genossen.» [Ps 45,6.7]
1,10 Und: "Du, HERR, hast von Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. 1,10 Und: »Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände;
1,11 Sie werden vergehen, du aber wirst bleiben. Und sie werden alle veralten wie ein Kleid; 1,11 sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Kleid,
1,12 und wie ein Gewand wirst du sie wandeln, und sie werden sich verwandeln. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören." 1,12 und wie ein Gewand wirst du sie zusammenwickeln, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, dh. der ewig Unveränderliche und deine Jahre werden nicht vergehen.» [Ps 102,25-27]
1,13 Zu welchem Engel aber hat er jemals gesagt: "Setze dich zu meiner Rechten, bis ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße"? 1,13 Zu welchem der Engel aber hat er je gesagt: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße?« [Ps 110,1]
1,14 Sind sie nicht allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die ererben sollen die Seligkeit? 1,14 Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche die Seligkeit ererben sollen?

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