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Luther 1912    unrevidierte Elberfelder 1905    The World English Bible   

2. Timotheus

Kapitel
Luther 1912 unrevidierte Elberfelder 1905
2,1 So sei nun stark, mein Sohn, durch die Gnade in Christo Jesu. 2,1 Du nun, mein Kind, sei stark O. erstarke in der Gnade, die in Christo Jesu ist;
2,2 Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren. 2,2 und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Leuten O. Menschen an, welche tüchtig sein werden, auch andere zu lehren.
2,3 Leide mit als ein guter Streiter Jesu Christi. 2,3 Nimm teil an den Trübsalen Eig. Leide Trübsal mit; vergl. [Kap. 1,8] als ein guter Kriegsmann Jesu Christi.
2,4 Kein Kriegsmann flicht sich in Händel der Nahrung, auf daß er gefalle dem, der ihn angenommen hat. 2,4 Niemand, der Kriegsdienste tut, O. in den Krieg zieht verwickelt sich in die Beschäftigungen des Lebens, auf daß er dem gefalle, der ihn angeworben hat.
2,5 Und so jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. 2,5 Wenn aber auch jemand kämpft, Eig. im Kampfspiel kämpft so wird er nicht gekrönt, er habe denn gesetzmäßig dh. nach den Gesetzen des Kampfspiels gekämpft.
2,6 Es soll aber der Ackermann, der den Acker baut, die Früchte am ersten genießen. Merke, was ich sage! 2,6 Der Ackerbauer muß, um die Früchte zu genießen, zuerst arbeiten. O. Der arbeitende Ackerbauer soll zuerst die Früchte genießen
2,7 Der HERR aber wird dir in allen Dingen Verstand geben. 2,7 Bedenke, was ich sage; denn der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen.
2,8 Halt im Gedächtnis Jesum Christum, der auferstanden ist von den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium, 2,8 Halte im Gedächtnis Jesum Christum, auferweckt aus den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium,
2,9 für welches ich leide bis zu den Banden wie ein Übeltäter; aber Gottes Wort ist nicht gebunden. 2,9 in welchem ich Trübsal leide bis zu Banden, wie ein Übeltäter; aber das Wort Gottes ist nicht gebunden.
2,10 Darum erdulde ich alles um der Auserwählten willen, auf daß auch sie die Seligkeit erlangen in Christo Jesu mit ewiger Herrlichkeit. 2,10 Deswegen erdulde ich alles um der Auserwählten willen, auf daß auch sie die Seligkeit O. Errettung erlangen, die in Christo Jesu ist, mit ewiger Herrlichkeit.
2,11 Das ist gewißlich wahr: Sterben wir mit, so werden wir mitleben; 2,11 Das Wort ist gewiß; O. zuverlässig, treu denn wenn wir mitgestorben sind, so werden wir auch mitleben;
2,12 dulden wir, so werden wir mitherrschen; verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen; 2,12 wenn wir ausharren, so werden wir auch mitherrschen; wenn wir verleugnen, so wird auch er uns verleugnen;
2,13 glauben wir nicht, so bleibt er treu; er kann sich selbst nicht verleugnen. 2,13 wenn wir untreu sind, er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
2,14 Solches erinnere sie und bezeuge vor dem HERRN, daß sie nicht um Worte zanken, welches nichts nütze ist denn zu verkehren, die da zuhören. 2,14 Dies bringe in Erinnerung, indem du ernstlich vor dem Herrn bezeugst, nicht Wortstreit zu führen, was zu nichts nütze, sondern zum Verderben der Zuhörer ist.
2,15 Befleißige dich, Gott dich zu erzeigen als einen rechtschaffenen und unsträflichen Arbeiter, der da recht teile das Wort der Wahrheit. 2,15 Befleißige dich, dich selbst Gott bewährt darzustellen als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht teilt. Eig. in gerader Richtung schneidet
2,16 Des ungeistlichen, losen Geschwätzes entschlage dich; denn es hilft viel zum ungöttlichen Wesen, 2,16 Die ungöttlichen eitlen Geschwätze aber vermeide; denn sie dh. die Menschen, welche solche Geschwätze führen werden zu weiterer Gottlosigkeit fortschreiten,
2,17 und ihr Wort frißt um sich wie der Krebs; unter welchen ist Hymenäus und Philetus, 2,17 und ihr Wort wird um sich fressen wie ein Krebs; unter welchen Hymenäus ist und Philetus,
2,18 welche von der Wahrheit irregegangen sind und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und haben etlicher Glauben verkehrt. 2,18 die von der Wahrheit abgeirrt sind, S. d. Anm. zu [1.Tim. 6,21] indem sie sagen, daß die Auferstehung schon geschehen sei, und den Glauben etlicher zerstören. O. umstürzen
2,19 Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der HERR kennt die seinen; und: Es trete ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen Christi nennt. 2,19 Doch der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt, die sein sind; und: Jeder, der den Namen des Herrn nennt, stehe ab von der Ungerechtigkeit!
2,20 In einem großen Hause aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und etliche zu Ehren, etliche aber zu Unehren. 2,20 In einem großen Hause aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und die einen zur Ehre, die anderen aber zur Unehre.
2,21 So nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein geheiligtes Gefäß sein zu Ehren, dem Hausherrn bräuchlich und zu allem guten Werk bereitet. 2,21 Wenn nun jemand sich von diesen reinigt, Eig. sich von diesen wegreinigt, dh. sich reinigt, in dem er sich von ihnen absondert so wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt, nützlich O. brauchbar dem Hausherrn, zu jedem guten Werke bereitet.
2,22 Fliehe die Lüste der Jugend; jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den HERRN anrufen von reinem Herzen. 2,22 Die jugendlichen Lüste aber fliehe; strebe aber nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.
2,23 Aber der törichten und unnützen Fragen entschlage dich; denn du weißt, daß sie nur Zank gebären. 2,23 Aber die törichten und ungereimten Streitfragen weise ab, da du weißt, daß sie Streitigkeiten erzeugen.
2,24 Ein Knecht aber des HERRN soll nicht zänkisch sein, sondern freundlich gegen jedermann, lehrhaft, der die Bösen tragen kann 2,24 Ein Knecht O. Sklave des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam,
2,25 und mit Sanftmut strafe die Widerspenstigen, ob ihnen Gott dermaleinst Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen, 2,25 der in Sanftmut die Widersacher zurechtweist, O. unterweist ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit,
2,26 und sie wieder nüchtern würden aus des Teufels Strick, von dem sie gefangen sind zu seinem Willen. 2,26 und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels, die von ihm gefangen sind, für seinen W. für jenes; bezieht sich wahrscheinlich auf »Gott« [V. 25] Willen.

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