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Luther 1912    unrevidierte Elberfelder 1905    The World English Bible   

Sprüche

Kapitel
Luther 1912 unrevidierte Elberfelder 1905
1,1 Dies sind die Sprüche Salomos, des Königs in Israel, des Sohnes Davids, 1,1 Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel:
1,2 zu lernen Weisheit und Zucht, Verstand 1,2 um Weisheit und Unterweisung zu kennen, um Worte des Verstandes zu verstehen,
1,3 Klugheit, Gerechtigkeit, Recht und Schlecht; 1,3 um zu empfangen einsichtsvolle Unterweisung, Gerechtigkeit und Recht und Geradheit;
1,4 daß die Unverständigen klug und die Jünglinge vernünftig und vorsichtig werden. 1,4 um Einfältigen O. Unerfahrenen, Unverständigen, so überall in den Sprüchen Klugheit zu geben, dem Jüngling Erkenntnis und Besonnenheit.
1,5 Wer weise ist der hört zu und bessert sich; wer verständig ist, der läßt sich raten, 1,5 Der Weise wird O. möge hören und an Kenntnis zunehmen, und der Verständige wird O. möge sich weisen Rat Eig. Steuerungen, dh. Verhaltensregeln, weise Lenkung erwerben;
1,6 daß er verstehe die Sprüche und ihre Deutung, die Lehre der Weisen und ihre Beispiele. 1,6 um einen Spruch zu verstehen und verschlungene Rede, dh. rätselhafter Spruch, bildliche Rede Worte der Weisen und ihre Rätsel.
1,7 Des HERRN Furcht ist Anfang der Erkenntnis. Die Ruchlosen verachten Weisheit und Zucht. 1,7 Die Furcht Jahwes ist der Erkenntnis Anfang; die Narren verachten Weisheit und Unterweisung.
1,8 Mein Kind, gehorche der Zucht deines Vaters und verlaß nicht das Gebot deiner Mutter. 1,8 Höre, mein Sohn, die Unterweisung deines Vaters, und verlaß O. verwirf nicht die Belehrung deiner Mutter!
1,9 Denn solches ist ein schöner Schmuck deinem Haupt und eine Kette an deinem Hals. 1,9 Denn sie werden ein anmutiger Kranz sein deinem Haupte und ein Geschmeide deinem Halse.
1,10 Mein Kind, wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht. 1,10 Mein Sohn, wenn Sünder dich locken, so willige nicht ein.
1,11 Wenn sie sagen: "Gehe mit uns! wir wollen auf Blut lauern und den Unschuldigen ohne Ursache nachstellen; 1,11 Wenn sie sagen: Geh mit uns, wir wollen auf Blut lauern, wollen den Unschuldigen nachstellen ohne Ursache;
1,12 wir wollen sie lebendig verschlingen wie die Hölle und die Frommen wie die, so hinunter in die Grube fahren; 1,12 wir wollen sie lebendig verschlingen wie der Scheol, und unverletzt, gleich denen, welche plötzlich in die Grube hinabfahren;
1,13 wir wollen großes Gut finden; wir wollen unsre Häuser mit Raub füllen; 1,13 wir werden allerlei kostbares Gut erlangen, werden unsere Häuser mit Beute füllen;
1,14 wage es mit uns! es soll unser aller ein Beutel sein": 1,14 du sollst dein Los mitten unter uns werfen, wir alle werden einen Beutel haben:
1,15 mein Kind, wandle den Weg nicht mit ihnen; wehre deinem Fuß vor ihrem Pfad. 1,15 Mein Sohn, wandle nicht mit ihnen auf dem Wege, halte deinen Fuß zurück von ihrem Pfade;
1,16 Denn ihr Füße laufen zum Bösen und eilen, Blut zu vergießen. 1,16 denn ihre Füße laufen dem Bösen zu, und sie eilen, Blut zu vergießen.
1,17 Denn es ist vergeblich, das Netz auswerfen vor den Augen der Vögel. 1,17 Denn vergeblich wird das Netz ausgespannt vor den Augen alles Geflügelten;
1,18 Sie aber lauern auf ihr eigen Blut und stellen sich selbst nach dem Leben. 1,18 sie aber lauern auf ihr eigenes Blut, stellen ihren eigenen Seelen nach.
1,19 Also geht es allen, die nach Gewinn geizen, daß ihr Geiz ihnen das Leben nimmt. 1,19 So sind die Pfade aller derer, welche der Habsucht frönen: sie nimmt ihrem eigenen Herrn das Leben.
1,20 Die Weisheit klagt draußen und läßt sich hören auf den Gassen; 1,20 Die Weisheit schreit draußen, sie läßt auf den Straßen ihre Stimme erschallen.
1,21 sie ruft in dem Eingang des Tores, vorn unter dem Volk; sie redet ihre Worte in der Stadt: 1,21 Sie ruft an der Ecke lärmender Plätze; an den Eingängen der Tore, in der Stadt redet sie ihre Worte:
1,22 Wie lange wollt ihr Unverständigen unverständig sein und die Spötter Lust zu Spötterei und die Ruchlosen die Lehre hassen? 1,22 Bis wann, ihr Einfältigen, wollt ihr Einfältigkeit lieben, und werden Spötter ihre Lust haben an Spott, und Toren Erkenntnis hassen?
1,23 Kehret euch zu meiner Strafe. Siehe, ich will euch heraussagen meinen Geist und euch meine Worte kundtun. 1,23 Wendet euch um zu meiner Zucht! Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen, will euch kundtun meine Reden.
1,24 Weil ich denn rufe, und ihr weigert euch, ich recke meine Hand aus, und niemand achtet darauf, 1,24 Weil ich gerufen, und ihr euch geweigert habt, meine Hand ausgestreckt, und niemand aufgemerkt hat,
1,25 und laßt fahren allen meinen Rat und wollt meine Strafe nicht: 1,25 und ihr all meinen Rat verworfen, und meine Zucht nicht gewollt habt:
1,26 so will ich auch lachen in eurem Unglück und eurer spotten, wenn da kommt, was ihr fürchtet, 1,26 so werde auch ich bei eurem Unglück lachen, werde spotten, wenn euer Schrecken kommt;
1,27 wenn über euch kommt wie ein Sturm, was ihr fürchtet, und euer Unglück als ein Wetter, wenn über euch Angst und Not kommt. 1,27 wenn euer Schrecken kommt wie ein Unwetter, und euer Unglück hereinbricht wie ein Sturm, wenn Bedrängnis und Angst über euch kommen.
1,28 Dann werden sie nach mir rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich suchen, und nicht finden. 1,28 Dann werden sie zu mir rufen, und ich werde nicht antworten; sie werden mich eifrig suchen, und mich nicht finden:
1,29 Darum, daß sie haßten die Lehre und wollten des HERRN Furcht nicht haben, 1,29 darum, daß sie Erkenntnis gehaßt und die Furcht Jahwes nicht erwählt,
1,30 wollten meinen Rat nicht und lästerten alle meine Strafe: 1,30 nicht eingewilligt haben in meinen Rat, verschmäht alle meine Zucht.
1,31 so sollen sie essen von den Früchten ihres Wesens und ihres Rats satt werden. 1,31 Und sie werden essen von der Frucht ihres Weges, und von ihren Ratschlägen sich sättigen.
1,32 Was die Unverständigen gelüstet, tötet sie, und der Ruchlosen Glück bringt sie um. 1,32 Denn die Abtrünnigkeit der Einfältigen wird sie töten, und die Sorglosigkeit der Toren sie umbringen;
1,33 Wer aber mir gehorcht, wird sicher bleiben und genug haben und kein Unglück fürchten. 1,33 wer aber auf mich hört, wird sicher wohnen, und wird ruhig sein vor des Übels Schrecken.

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