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Luther 1912
unrevidierte Elberfelder 1905
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Kapitel:
Luther 1912
unrevidierte Elberfelder 1905
The World English Bible
Titus
Kapitel
1
2
3
Luther 1912
unrevidierte Elberfelder 1905
2,1
Du aber rede, wie sich´s ziemt nach der heilsamen Lehre:
2,1
Du aber rede, was der gesunden Lehre
O. Belehrung
geziemt:
2,2
den Alten sage, daß sie nüchtern seien, ehrbar, züchtig, gesund im Glauben, in der Liebe, in der Geduld;
2,2
daß die alten Männer nüchtern seien, würdig, besonnen, gesund im Glauben, in der Liebe, im Ausharren;
2,3
den alten Weibern desgleichen, daß sie sich halten wie den Heiligen ziemt, nicht Lästerinnen seien, nicht Weinsäuferinnen, gute Lehrerinnen;
2,3
die alten Frauen desgleichen in ihrem Betragen, wie es dem heiligen Stande
O. dem Heiligtum
geziemt, nicht verleumderisch, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten;
2,4
daß sie die jungen Weiber lehren züchtig sein, ihre Männer lieben, Kinder lieben,
2,4
auf daß sie die jungen Frauen unterweisen,
O. anleiten
ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben,
2,5
sittig sein, keusch, häuslich, gütig, ihren Männern untertan, auf daß nicht das Wort Gottes verlästert werde.
2,5
besonnen, keusch,
O. rein
mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gütig, den eigenen Männern unterwürfig zu sein, auf daß das Wort Gottes nicht verlästert werde.
2,6
Desgleichen die jungen Männer ermahne, daß sie züchtig seien.
2,6
Die Jünglinge desgleichen ermahne, besonnen zu sein,
2,7
Allenthalben aber stelle dich selbst zum Vorbilde guter Werke, mit unverfälschter Lehre, mit Ehrbarkeit,
2,7
indem du in allem dich selbst als ein Vorbild guter Werke darstellst; in der Lehre Unverderbtheit, würdigen Ernst,
2,8
mit heilsamem und untadeligem Wort, auf daß der Widersacher sich schäme und nichts habe, daß er von uns möge Böses sagen.
2,8
gesunde, nicht zu verurteilende Rede, auf daß der von der Gegenpartei sich schäme, indem er nichts Schlechtes über uns zu sagen hat.
2,9
Den Knechten sage, daß sie ihren Herren untertänig seien, in allen Dingen zu Gefallen tun, nicht widerbellen,
2,9
Die Knechte
O. Sklaven
ermahne, ihren eigenen Herren
Eig. Gebietern
unterwürfig zu sein, in allem sich wohlgefällig zu machen,
W. wohlgefällig zu sein
nicht widersprechend,
2,10
nicht veruntreuen, sondern alle gute Treue erzeigen, auf daß sie die Lehre Gottes, unsers Heilandes, zieren in allen Stücken.
2,10
nichts unterschlagend, sondern alle gute Treue erweisend, auf daß sie die Lehre, die unseres Heilandgottes ist, zieren in allem.
2,11
Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen
2,11
Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen,
O. Die heilbringende Gnade Gottes ist erschienen allen Menschen
2,12
und züchtigt uns, daß wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste, und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt
2,12
und unterweist uns, auf daß wir, die Gottlosigkeit und die weltlichen Lüste verleugnend, besonnen und gerecht und gottselig leben in dem jetzigen Zeitlauf,
2,13
und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsers Heilandes, Jesu Christi,
2,13
indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus,
2,14
der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das fleißig wäre zu guten Werken.
2,14
der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und reinigte sich selbst ein Eigentumsvolk, eifrig in guten Werken.
2,15
Solches rede und ermahne und strafe mit gutem Ernst. Laß dich niemand verachten.
2,15
Dieses rede und ermahne und überführe mit aller Machtvollkommenheit. Laß dich niemand verachten.
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