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Luther 1912
unrevidierte Elberfelder 1905
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Kapitel:
Luther 1912
unrevidierte Elberfelder 1905
The World English Bible
Philemon
Kapitel
1
Luther 1912
unrevidierte Elberfelder 1905
1,1
Paulus, der Gebundene Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, Philemon, dem Lieben und unserm Gehilfen,
1,1
Paulus, ein Gefangener Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, Philemon, dem Geliebten und unserem Mitarbeiter,
O. unserem Geliebten und Mitarbeiter
1,2
und Appia, der Lieben, und Archippus, unserm Streitgenossen, und der Gemeinde in deinem Hause:
1,2
und Appia, der Schwester, und Archippus, unserem Mitkämpfer, und der Versammlung, die in deinem Hause ist:
1,3
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem HERRN Jesus Christus!
1,3
Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
1,4
Ich danke meinem Gott und gedenke dein allezeit in meinem Gebet,
1,4
Ich danke meinem Gott, indem ich allezeit deiner erwähne in meinen Gebeten,
1,5
nachdem ich höre von der Liebe und dem Glauben, welche du hast an den HERRN Jesus und gegen alle Heiligen,
1,5
da ich höre von deiner Liebe und von dem Glauben, den du an den Herrn Jesus und zu allen Heiligen hast,
1,6
daß der Glaube, den wir miteinander haben, in dir kräftig werde durch Erkenntnis alles des Guten, das ihr habt in Christo Jesu.
1,6
daß
Eig. dersart daß
die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde in der Anerkennung alles Guten, welches in uns ist gegen Christum Jesum.
1,7
Wir haben aber große Freude und Trost an deiner Liebe; denn die Herzen der Heiligen sind erquickt durch dich, lieber Bruder.
1,7
Denn wir haben große Freude und großen Trost durch
O. über, wegen
deine Liebe, weil die Herzen
Eig. die Eingeweide, das Innere
der Heiligen durch dich, Bruder, erquickt worden sind.
1,8
Darum, wiewohl ich habe große Freudigkeit in Christo, dir zu gebieten, was dir ziemt,
1,8
Deshalb, obgleich ich große Freimütigkeit in Christo habe, dir zu gebieten, was sich geziemt,
1,9
so will ich doch um der Liebe willen nur vermahnen, der ich ein solcher bin, nämlich ein alter Paulus, nun aber auch ein Gebundener Jesu Christi.
1,9
so bitte ich doch vielmehr um der Liebe willen, da ich nun ein solcher bin, wie Paulus, der Alte, jetzt aber auch ein Gefangener Jesu Christi.
1,10
So ermahne ich dich um meines Sohnes willen, Onesimus
"Onesimus" bedeutet: der Nützliche
, den ich gezeugt habe in meinen Banden,
1,10
Ich bitte
O. ermahne
dich für mein Kind, das ich gezeugt habe in den Banden, Onesimus,
1,11
welcher weiland dir unnütz, nun aber dir und mir wohl nütze ist; den habe ich wiedergesandt.
1,11
der dir einst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist,
1,12
Du aber wollest ihn, das ist mein eigen Herz, annehmen.
1,12
den ich zu dir zurückgesandt habe ihn, das ist mein Herz;
1,13
Denn ich wollte ihn bei mir behalten, daß er mir an deiner Statt diente in den Banden des Evangeliums;
1,13
welchen ich bei mir behalten wollte, auf daß er statt deiner mir diene in den Banden des Evangeliums.
1,14
aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf daß dein Gutes nicht wäre genötigt, sondern freiwillig.
1,14
Aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf daß deine Wohltat
W. dein Gutes
nicht wie gezwungen, sondern freiwillig sei.
1,15
Vielleicht aber ist er darum eine Zeitlang von dir gekommen, daß du ihn ewig wieder hättest,
1,15
Denn vielleicht ist er deswegen für eine Zeit von dir getrennt gewesen, auf daß du ihn für immer besitzen mögest,
1,16
nun nicht mehr als einen Knecht, sondern mehr denn einen Knecht, als einen lieben Bruder, sonderlich mir, wie viel mehr aber dir, beides, nach dem Fleisch und in dem HERRN.
1,16
nicht länger als einen Sklaven, sondern mehr als einen Sklaven, als einen geliebten Bruder, besonders für mich, wieviel mehr aber für dich, sowohl im Fleische als im Herrn.
1,17
So du nun mich hältst für deinen Genossen, so wollest du ihn als mich selbst annehmen.
1,17
Wenn du mich nun für deinen Genossen hältst, so nimm ihn auf wie mich.
1,18
So er aber dir etwas Schaden getan hat oder schuldig ist, das rechne mir zu.
1,18
Wenn er dir aber irgend ein Unrecht getan hat, oder dir etwas schuldig ist, so rechne dies mir an.
1,19
Ich, Paulus, habe es geschrieben mit meiner Hand: Ich will´s bezahlen. Ich schweige, daß du dich selbst mir schuldig bist.
1,19
Ich, Paulus, habe es mit meiner Hand geschrieben, ich will bezahlen; daß ich dir nicht sage, daß du auch dich selbst mir schuldig bist.
1,20
Ja, lieber Bruder, gönne mir, daß ich mich an dir ergötze in dem HERRN; erquicke mein Herz in dem HERRN.
1,20
Ja, Bruder, ich möchte gern Nutzen an dir haben im Herrn; erquicke mein Herz in Christo.
1,21
Ich habe aus Zuversicht deines Gehorsams dir geschrieben; und ich weiß, du wirst mehr tun, denn ich sage.
1,21
Da ich deinem Gehorsam vertraue, so habe ich dir geschrieben, indem ich weiß, daß du auch mehr tun wirst, als ich sage.
1,22
Daneben bereite mir die Herberge; denn ich hoffe, daß ich durch euer Gebet euch geschenkt werde.
1,22
Zugleich aber bereite mir auch eine Herberge, denn ich hoffe, daß ich durch eure Gebete euch werde geschenkt werden.
1,23
Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu,
1,23
Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu,
1,24
Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Gehilfen.
1,24
Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.
1,25
Die Gnade unsers HERRN Jesu Christi sei mit eurem Geist! Amen.
1,25
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste!
Markus Gürich 2012 | Impressum & Datenschutz
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