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Luther 1912
unrevidierte Elberfelder 1905
The World English Bible
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Kapitel:
Luther 1912
unrevidierte Elberfelder 1905
The World English Bible
Galater
Kapitel
1
2
3
4
5
6
Luther 1912
unrevidierte Elberfelder 1905
1,1
Paulus, ein Apostel (nicht von Menschen, auch nicht durch Menschen, sondern durch Jesum Christum und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat von den Toten),
1,1
Paulus, Apostel, nicht von Menschen, noch durch einen Menschen, sondern durch Jesum Christum und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat aus den Toten,
1,2
und alle Brüder, die bei mir sind, den Gemeinden in Galatien:
1,2
und alle Brüder, die bei mir sind, den Versammlungen von Galatien:
1,3
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und unserm HERRN Jesus Christus,
1,3
Gnade euch und Friede von Gott, dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus,
1,4
der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, daß er uns errettete von dieser gegenwärtigen, argen Welt nach dem Willen Gottes und unseres Vaters,
1,4
der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, damit er uns herausnehme aus der gegenwärtigen bösen Welt,
O. Zeitalter, Zeitlauf
nach dem Willen unseres Gottes und Vaters,
1,5
welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
1,5
welchem die Herrlichkeit sei
O. ist
von Ewigkeit zu Ewigkeit!
W. in die Zeitalter der Zeitalter
Amen.
1,6
Mich wundert, daß ihr euch so bald abwenden lasset von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem anderen Evangelium,
1,6
Ich wundere mich, daß ihr so schnell von dem, der euch in der
O. durch die
Gnade Christi berufen hat, zu einem anderen
O. zu einem verschiedenen; nicht dasselbe Wort wie [V. 7]
Evangelium umwendet,
O. umgewandt seid
1,7
so doch kein anderes ist, außer, daß etliche sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren.
1,7
welches kein anderes ist; nur daß etliche sind, die euch verwirren und das Evangelium des Christus verkehren wollen.
1,8
Aber so auch wir oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium predigen anders, denn das wir euch gepredigt haben, der sei verflucht!
1,8
Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht!
1,9
Wie wir jetzt gesagt haben, so sagen wir abermals: So jemand euch Evangelium predigt anders, denn das ihr empfangen habt, der sei verflucht!
1,9
Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt außer dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht!
1,10
Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zu Dienst? Oder gedenke ich, Menschen gefällig zu sein? Wenn ich den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht.
1,10
Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen, oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Knecht nicht.
1,11
Ich tue euch aber kund, liebe Brüder, daß das Evangelium, das von mir gepredigt ist, nicht menschlich ist.
1,11
Ich tue euch aber kund, Brüder, daß das Evangelium, welches von mir verkündigt worden, nicht nach dem Menschen
O. menschengemäß
ist.
1,12
Denn ich habe es von keinem Menschen empfangen noch gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi.
1,12
Denn ich habe es weder von einem Menschen empfangen, noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesu Christi.
1,13
Denn ihr habt ja wohl gehört meinen Wandel weiland im Judentum, wie ich über die Maßen die Gemeinde Gottes verfolgte und verstörte
1,13
Denn ihr habt von meinem ehemaligen Wandel in dem Judentum gehört, daß ich die Versammlung Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte,
1,14
und nahm zu im Judentum über viele meinesgleichen in meinem Geschlecht und eiferte über die Maßen um das väterliche Gesetz.
1,14
und in dem Judentum zunahm über viele Altersgenossen in meinem Geschlecht, indem ich übermäßig ein Eiferer für meine väterlichen Überlieferungen war.
1,15
Da es aber Gott wohl gefiel, der mich von meiner Mutter Leibe an hat ausgesondert und berufen durch seine Gnade,
1,15
Als es aber Gott,
O. dem Gott
der mich von meiner Mutter Leibe an abgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel,
1,16
daß er seinen Sohn offenbarte in mir, daß ich ihn durchs Evangelium verkündigen sollte unter den Heiden: alsobald fuhr ich zu und besprach mich nicht darüber mit Fleisch und Blut,
1,16
seinen Sohn in mir zu offenbaren, auf daß ich ihn unter den Nationen verkündigte,
W. evangelisierte; so auch [V. 23]
ging ich alsbald nicht mit Fleisch und Blut zu Rate
1,17
kam auch nicht gen Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern zog hin nach Arabien und kam wiederum gen Damaskus.
1,17
und ging auch nicht hinauf nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich ging fort nach Arabien und kehrte wiederum nach Damaskus zurück.
1,18
Darnach über drei Jahre kam ich nach Jerusalem, Petrus zu schauen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm.
1,18
Darauf, nach drei Jahren, ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas kennen zu lernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm.
1,19
Der andern Apostel aber sah ich keinen außer Jakobus, des HERRN Bruder.
1,19
Ich sah aber keinen anderen der Apostel, außer Jakobus, den Bruder des Herrn.
1,20
Was ich euch aber schreibe, siehe, Gott weiß, ich lüge nicht!
1,20
Was ich euch aber schreibe, siehe, vor Gott! Ich lüge nicht.
1,21
Darnach kam ich in die Länder Syrien und Zilizien.
1,21
Darauf kam ich in die Gegenden von Syrien und Cilicien.
1,22
Ich war aber unbekannt von Angesicht den christlichen Gemeinden in Judäa.
1,22
Ich war aber den Versammlungen von Judäa, die in Christo sind, von Angesicht unbekannt;
1,23
Sie hatten aber allein gehört, daß, der uns weiland verfolgte, der predigt jetzt den Glauben, welchen er weiland verstörte,
1,23
sie hatten aber nur gehört: Der, welcher uns einst verfolgte, verkündigt jetzt den Glauben, den er einst zerstörte.
1,24
und priesen Gott über mir.
1,24
Und sie verherrlichten Gott an mir.
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